Osteopathie

Die Osteopathie beruht auf der Lehre von A. T. Still, erarbeitet im Wesentlichen im 19. Jahrhundert und bis heute weiterentwickelt.Ziel der Behandlung ist die Aktivierung des Selbst-Regulierenden-Systems des Körpers.Behandelt werden verschiedenste Störungen des gesamten Körpers. Der Osteopath bezeichnet diese als Somatische-Dysfunktion, weitläufig als Blockaden bekannt. Am Anfang der Behandlung steht jedes Mal die gezielte Untersuchung zum Auffinden der Blockaden. Dazu tastet der Osteopath sämtliche Körperteile, besonders die Wirbelsäule, mit den Händen ab. Anschließend erfolgt die Behandlung. Hierzu wird der Patient in eine bestimmte Position gebracht und durch gezielte Technik die Blockade gelöst.

Es werden überwiegend „weiche“ Maßnahmen verwendet, ein „knacken“ der Gelenke, wie man es von der Chirotherapie kennt, ist nicht erforderlich, kann jedoch ausgelöst werden. Es werden sämtliche Blockaden des Körpers gelöst, damit dieser sein inneres Gleichgewicht erlangt und Körper, Seele und Geist eine Einheit bilden.

Die Behandlung ist aufwendig, oft sind verschiedene Techniken an unterschiedlichen Körperteilen notwendig. Im Verlauf wird sich die Zahl der Blockaden reduzieren, nach jeder Sitzung wird der weitere Ablauf mit Ihnen besprochen. Die Osteopathie ist bisher keine grundsätzliche Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Behandlung wird daher nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet. Viele Krankenkassen haben den Nutzen der Osteopathie mittlerweile erkannt und erstatten einen Teil der Kosten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Höhe des möglichen Zuschusses.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an mich oder das Praxisteam.

Dr. med. A. Deitert
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
Tätigkeitsschwerpunkt Osteopathie (DAAO)